Akkuschrauber im Test 2017

So benutzen Sie Ihren Akkuschrauber richtig!

Dieser Akkuschrauber Test 2017 befasst sich mit Akkuschrauber Geräte, mit denen Sie auf einfacher, problemloser und unkomplizierter Art und Weise Schrauben hinein- und / oder herausdrehen können. So kommen derartige Modelle nicht nur im Haus wie beim Auf- und Abbau von Möbelstücken oder beim Aufhängen von Regalen oder Küchenschränken, sondern auch im Außenbereich mitsamt anderen elektronischen Geräten zum Einsatz. Nachfolgend bekommen Sie die wichtigsten Tipps für eine sichere Verwendung eines Akkuschraubers für alle Heimwerker unter Ihnen:

1. Bitgröße

Bevor Sie als Heimwerker mit Ihrem Projekt starten und die erste Schraube eindrehen möchten, dann sollten Sie darauf achtgeben, welche Bitgröße Sie für welche Schraube brauchen. Denn wenn der Bit zu groß ist, dann wird zum einen der Schraubenkopf oder zum anderen das Werkstück beschädigt und lässt sich nicht einschrauben. Außerdem besteht die Gefahr bei unpassender Bitgröße ein Abrutschen mit dem Akkuschrauber. Vermeiden Sie schwere Verletzungen!

2. Umdrehungszahl

Neben der entsprechenden Bitgröße ist auch die optimale Umdrehungszahl wichtig. In der Regel ist es empfehlenswert mit einer geringen Umdrehungszahl zu beginnen, um zu verhindern, dass Sie aus dem Schraubkopf abrutschen oder diese defekt bohren. Ratsam ist es, die Drehrichtung erst dann zu ändern, wenn der Schraubkopf komplett aus ist. Falls Sie nicht abwarten können, kann das Getriebe des Akkuschraubers Schaden annehmen.

3. Akku

Leistungsfähige Akkuschrauber Geräte sind überwiegend mit Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Haben Sie ein Modell ohne derartige Akku-Typen? In diesem Fall müssen Sie Ihren Akkuschrauber an ein passendes Ladegerät anschließen und abwarten, bis der Akku vollständig geladen ist. Darüber hinaus brauchen Sie ein Ersatzakku und vermeiden Sie unangenehme Zwangspausen während der Arbeiten.

Leistung des Akku-schraubers

Akkuschrauber Test 2017Mit hohen Voltzahlen werden die einzelnen Akkuschrauber-Modelle auf dem Markt angepriesen. Aber für die Einsatzziele ist ein ausreichend mechanischer Wirkungsgrad viel bedeutender. Gern sparen die Hersteller in Bezug auf der Ladetechnik. Egal ob 10, 12, 14,4 oder 18 Volt – letztendlich werden die Akkuschrauber-Modelle mit kleinen, batteriekomparablen Rundzellen, die sich im Akku-Pack befinden. Eine Rundzelle weist eine Spannung von etwa 1,2 Volt auf.

Beispiel:
– 4 Rundzellen arbeiten in einem 4,8-Volt-Akku
– 15 Rundzellen funktionieren in einem 18-Volt-Akku

Mehr Volt heißt keinesfalls mehr Leistung. Denn zu welchem Anteil Energie sich im Akku befindet, hängt zudem noch von der Stromspeicher-Kapazität ab. Erst mit der Vervielfachung beider Werte – Kapazität (Amperestunden) und Spannung (Volt) – bekommen Sie den Wert der benötigten Wattstunden, die der Akku für die gespeicherte Energie braucht.

Beispiel:
– 18-Volt-Akku hat z. B. mit 0,8 Ah und einen Energiegehalt von 14,4 Wattstunden
– 7,2-Volt-Akku hat z. B. mit 2 Ah ebenfalls 14,4 Wattstunden

Besonders bei hohen Voltzahlen sollten Sie als Heimwerker die Einsatzbereiche auswählen, die eine anspruchsvollere Hub- und Drehzahl erfordern wie unter anderem beim Sägen oder Bohren. Für das Schrauben brauchen Sie eher ein hohes Drehmoment und dabei sind Modelle mit einer minimalen Voltzahl praktisch gleichrangig. Kompakte Baugrößen und ein geringes Gewicht spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Bei der Auswahl des richtigen Akkuschraubers reicht die Akkuleistung allein nicht aus. Von Bedeutung ist, was Sie mit der vorhandenen Energie als Heimwerker alles anstellen können. Ob Getriebe oder Motor mit exzellenter Akkukraft, sehen Sie einem Akkuschrauber-Gerät von der Optik her nicht an. Aus diesem Grunde sollten Sie nicht am falschen Ende sparen! Einziger Anhaltspunkt ist die Leistungsfähigkeit mitsamt maximalem Drehmoment.

 

Zusatzwissen über den Akku-bohrschrauber

Nicht nur für die Lebensdauer des Akkuschrauber-Modells, sondern auch für die Sicherheit für Sie, sollten Sie mit Bedacht an Ihre Projekte herangehen. Für den Fall, dass die Schraube nicht in das beabsichtigte Loch hineinpasst, hat der Akkuschrauber nicht die richtige Leistung. Denken Sie nicht daran, die Schraube mit Gewalt hineinzudrücken! Gefahr: Motor geht kaputt oder das Bohrfutter des Akkuschraubers nimmt Schaden. Außerdem wird die Verletzungsgefahr erhöht und könnten abrutschen. Wichtig ist, dass Sie beim Schrauben und Bohren hinter dem Akkuschrauber stehen und Ihr komplettes Eigengewicht verwenden, ohne enormer Kraft anzuwenden.