Der Entsafter – gesund leben

Welche Entsafter Typen gibt es?

entsafter-2Wenn Sie hartes Obst oder Gemüse entsaften wollen, nehmen Sie doch den Zentrifugenentsafter ,sie werden auch Highspeed Juicer genannt. Bei großen Familien sicherlich von Vorteil wenn der morgendliche Saft schnell auf den Tisch kommen soll. Der Slow Juicer ist etwas teurer und langsamer in seiner Umdrehungszahl. Es kommt eben auf Ihre Bedürfnisse an. Je nachdem welchen Saft Sie trinken möchten werden 80 Umdrehungen/Minute empfohlen, besonders bei Blättern und Stauden. Es wird mehr Saftvolumen erreicht und die Verarbeitung ist schonender.Dem gegenüber steht der Highspeed Juicer. Dieser besitzt eine Reibe die das Obst und Gemüse zerkleinert und durch die schnelle Umdrehung , 1000Watt bis 1300 Watt,den Saft aus dem Obst oder Gemüse hinausschleudert. Der Rückstand nennt sich Trester und verbleibt ersteinmal im Sieb und wird jedesmal wieder mit geschleudert. Das Ergebnis ist ein hohes Saftvolumen. Je nach Sieb entfernt man den Trester mit der Hand aber es gibt Maschinen mit konischen Sieben (kegelförmige Siebe mit Schwingbewegung)die automatisch den Trester in einen Auffangbehälter absetzen. Das Saftvolumen hängt nicht nur von der Menge des Früchteinputs ab sondern auch von der Verweildauer des Tresters im Sieb. Muß man schnell entsaften z.B. in Restaurants oder in großen Familien eignet sich der Zentrifugalentsafter hervorragend.
Bei mehreren kg Obst und Gemüse, die für die Saft Herstellung verwendet werden sollen, nimmt man den Dampfentsafter. Der untere Bereich des Topfes wird mit ein wenig Wasser gefüllt, das zur Dampferzeugung kommt , daraufhin setzt man einen Auffangbehälter mit eingesetztem Fruchtkorb.Das Obst wird in den Fruchtbehälter gefüllt und anschließend mit einem Deckel verschlossen. Durch den entstehenden Dampf werden die Früchte aufgeschlossen und der Saft entweicht durch das Sieb des Fruchtkorbes in den Auffangbehälter. Mittels eines Schlauches kann der Saft nun aufgefangen werden.Hier haben wir es mit einer mechanischen und langsamen Entsaftung zu tun. Für Gartenbesitzer lohnt es sich diese Variante zu wählen.
Viele Firmen stellen Dampfentsafter her. Im Entsafter Test sind Schulte Ufer und WMF mit einer sehr guten Bewertung aufgelistet, gefolgt von Torres und D&Svertrieb. Sie werden beheizt durch Elektro, Gas- und Induktionherd, Topfumfang ist 25 oder 25cm groß, sie sind beliebt wegen ihrer Verarbeitung und Saftausbeute.
Bei beiden Möglichkeiten ist der Arbeitsaufwand gering. Unterschiede gibt es in der Qualität bzw. der Vitamin,Mineralstoff- und Enzymgehalt ist verschieden hoch. Durch die Zentrifugalkraft entsteht vermehrt Zustrom von Sauerstoff der das Obst schneller oxidieren läßt, Schaum und Braunfärbung sind das Ergebnis. Die Braunfärbungen sind Polymerverbindungen ,hervorgerufen durch oxidierende Enzyme. An diesem Punkt kommt die Überlegung nahe wie wichtig Vitamine und Enzyme in einem Saft sind. Bei Zugabe von Zitronensäure wird die Braunfärbung verhindert,die Enzyme werden dadurch in ihrer schnellen Reaktionsbereitschaft verlangsamt.

Wie definiert man heute Saft?

entsafter-trinkenFür Viele nichts Unbekanntes, Saft ist nicht gleich Saft .Was aber bedeutet denn Saft und wie ist das Produkt geregelt?
In Deutschland gibt es eine Fruchtsaftverordnung die besagt,dass als Fruchtsaft nur dann gilt, wenn die Flüssigkeit zu 100% aus Früchten besteht.Fruchtsaft soll gärfähig sein und aus reifen Früchten gewonnen werden und auch den ausgeprägten Geruch und Geschmack dieser Früchte wiedergeben.Anstatt 200 ml Fruchtsaft können auch 5 mal kleinere Portionen Gemüse und Obst gegessen werden.
An dieser Stelle soll der Direktsaft bezüglich seines Nährstoffgehaltes und seiner Auswirkung auf die Gesundheit betrachtet werden.Direktsaft wird aus Früchten vor Ort ausgepresst,zentrifugiert oder filtriert. Dieser Saft ist ein Konzentrat und kann als Muttersaft auch verdünnt getrunken werden. Nicht zu unterschätzen sind die Wirkungen der einzelnen Fruchtsäfte denn pur und konzentriert ,können sie unterschiedlich stark wirken, wie z.B. Holunderbeeren ,Johannisbeeren, Papaya,Weizengras.