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Kredit & Baufinanzierung - Geldanlagen - Baufinanzierung - Renovierungsdarlehen

H. Kurt



Beitrag Do März 08, 2007 11:59    Titel: Was ist das günstigste Renovierungsdarlehen?     Antworten mit Zitat      



Hi,

was ist denn so das günstigste Renovierungsdarlehen was es gibt, ich will da jetzt nich auch noch sehr viel Geld bezahlen?

Bye,

Kurt



I. Guda



Beitrag Do März 08, 2007 11:59    Titel: Renovierungsdarlehen     Antworten mit Zitat      



Hallo Kurt,

wenn es eine Mietwohnung ist, dann bleibt dir nichts anderes übrig als einen Ratenredit machen. Wenn es eine eigenen Wohnung ist, dann wirst du vielleicht noch eine Grundschuld in die Wohnung einegetragen haben, dass du auf ein Immobiliendarlehen zurückgreifen kannst, was wesentlich billiger ist als ein Ratenkredit und was sich dann für dich und deine Finanzen bei einem Renovierungsdarlehen viel besser auswirkt.

Cu,

Guda



Gast



Beitrag Do Sep 02, 2010 17:00    Titel: Wie hoch sind die Zinsen beim Renovierungsdarlehen?     Antworten mit Zitat      



Hi beisammen,

wie hoch sind denn die Zinsen bei einem Renovierungsdarlehen, hat man da mit sehr hohen Kosten zu rechnen?

Bye,

Pamela



Bahiye U., Meinerzhagen



Beitrag Do Sep 02, 2010 17:01    Titel:     Antworten mit Zitat      



Hallo Pamela,

wenn du ein Renovierungsdarlehen machen willst, dann kannd das günstig gemacht werden oder auch sehr teuer. Wenn es teuer ist, dann sind es ganz normale Ratenkredite, die etwas höhere Zinsen haben. Wenn du einen Kredit über eine Immobilie aufnimmst, die noch einen Grundschuld eingetragen hat, dann kannst du diesen Kredit zu den Immobilienkonditionen haben, wo man dann einiges an Geld sparen kann.

Cu,

Bahiye U., Meinerzhagen



A. Fischer, Reiskirchen



Beitrag Mo Nov 08, 2010 15:26    Titel: Re: Was ist ein Renovierungsdarlehen     Antworten mit Zitat      



Was sind Renovierungsdarlehen?

Renovierungsdarlehen sind Darlehen, die an Haus- und Wohnungseigentümer ggf. auch Mieter vergeben werden, damit diese die Objekte renovieren können. Damit sind jedoch nicht die üblichen Schönheitsreparaturen gemeint.
Unter diesen Begriff fallen viel mehr Arbeiten wie: Erneuerung des Fußbodens - Erneuerung der Heizungsanlage - Austausch der Fenster etc.

Wer vergibt Renovierungsdarlehen?

Renovierungsdarlehen sind ein großes Betätigungsfeld der Bausparkassen. Diese können hierfür Kredite vergeben, für die keine Grundbucheintragung erforderlich ist. Dafür sind aber die Summen begrenzt. Üblicherweise reichen diese bis maximal 30 000,-- Euro. Diese Renovierungsdarlehen der Bausparkassen sind von der monatlichen Belastung her, einem Ratenkredit vorzuziehen, weil die monatlichen Raten bestehend aus Sparbeitrag und Derlehenszinsen geringer sind, als die Raten bei einem Konsumentenkredit.

Wird jedoch die Grenze von 30 000,--Euro überschritten, muss eine Grundschuldeintragung erfolgen.

Allerdings ist auch die Neuvalutierung nicht mehr benötigter Teile bestehender Grundschulden möglich. Um dies an einem Beispiel zu erläutern: Ursprünglich habe ein Darlehen über 100 000 Euro bestanden, das mit einer Grundschuld von 100 000 Euro gesichert war. Davon seien nunmehr bereits 40 000 Euro getilgt. Bezüglich dieser 40 000 Euro steht dem Darlehensnehmer ein Rückgewährsanspruch gegen die Bank zu. Diesen Anspruch kann er dazu benutzen, diesen Teilbetrag der eingetragenen Grundschuld an einen anderen Gläubiger zu übertragen und damit ein neues Darlehen zu sichern. Das versteht man unter dem Begriff Neuvalutierung.


Renovierungsdarlehen gibt es auch bei Banken bis zu 50 000 Euro ohne Grundschuldeintragung. Geht die Kreditsumme über diesen Betrag hinaus, ist eine Grundschuldeintragung notwendig.


Auch bei den Renovierungsdarlehen sollte man auf die Rahmenbedingungen achten. Darlehen mit variablem Zins oder nur einer kurzen Zinsbindungsfrist sind in der Regel zinsgünstiger als Darlehen mit einer länger laufenden Zinsbindung. Für die Dauer der jeweiligen Zinsbindung sind die Zinsen und somit die jährlichen Raten aus Zins und Tilgung festgeschrieben. Allerdings ändert sich die Zusammensetzung der Raten jedes Jahr.
Der Zinsanteil wird kleiner und der Tilgungsanteil wird größer, die Summe aus beiden Teilbeträgen bleibt aber gleich. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist muss über die weitere Zinshöhe neu verhandelt werden.

Hierbei sind dann zwei Szenarien vorstellbar:

Die Zinsen sind höher als ursprünglich vereinbart. Hieraus ergibt sich dann, dass höhere monatliche Raten entrichtet werden müssen.

Die Zinsen sind niedriger als ursprünglich vereinbart. Die laufenden Raten können niedriger werden. Oder man kann die gleiche Höhe der Raten vereinbaren und so die Dauer der Tilgung verkürzen.

Bei Festzinsdarlehen kann man im Normalfall keine Sondertilgungen vornehmen, jedoch gibt es in der Zwischenzeit Anbieter, die die Sondertilgungen in einem begrenzten Rahmen erlauben.

In der derzeitigen Niedrigzinsphase ist eine möglichst lange Zinsbindung zu empfehlen, weil man damit für eine lange Zeit mit festen Raten kalkulieren kann. Der Gesetzgeber räumt aber dem Darlehensnehmer ein Kündigungsrecht nach 10 Jahren ein, auch wenn die vertragliche Zinsbindung noch andauert.

Grüße

A. Fischer, Reiskirchen



Marion Ritter, Lübeck



Beitrag Fr Dez 31, 2010 11:51    Titel: Baufinanzierung Haus renovieren     Antworten mit Zitat      



Haus renovieren mit einer Baufinanzierung:
Vielen Kunden ist mit der Baufinanzierung für den Hausbau schon sehr geholfen. Allerdings kann man diese Geldmittel auch für die Renovierung von Häusern und Immobilien verwenden. Sollte man zum Beispiel eine Anbau, eine Garage, oder den Ausbau des Dachgeschosses planen, so kann eine günstige Baufinanzierung helfen.

Bevor man aber einen solchen Kredit aufnimmt, sollte man genaustens die Kosten planen. Denn auch wenn es sich meist um eine geringere Kreditsumme handelt, können sich die Kosten bei schlechter Planung schnell erhöhen und eine Überschuldung kann drohen. Man sollte also die Materialkosten, Architektenkosten, Kosten der Bauarbeiten und Kosten für eventuelle Genehmigungen frühzeitig kalkulieren.

Sollte man eine Immobilie gekauft haben und will diese nun renovieren, sollte man abklären wann die letzte Renovierung vorgenommen wurde. Hier sind besonders die letzten Renovierungen der Fenster und Türen, sowie des Daches und der Fassade wichtig, denn hier können durch rechzeitiges Renovieren die laufenden Betriebskosten gesenkt werden. Wasserleitungen, Elektroinstallationen, Heizungsanlagen und der Sanitärbereich sind ebenfalls regelmäßig zu renovieren um Betriebskosten zu sparen.

Im Internet findet man einige günstige Vergleichsportale, oder man wendet sich an seine Hausbank.

Marion Ritter, Lübeck



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